
Westmünsterlandtarif
Für den Westmünsterlandtarif haben wir die Ladeinfrastrukturen mehrerer Stadtwerke im laufenden Betrieb auf eine einheitliche Backend-Plattform migriert und mithilfe unserer App zu einem regionalen Ladeverbund zusammengeführt.
Der Vorreitertarif in der Region
Mit dem Westmünsterlandtarif haben die Stadtwerke Gescher, die LokalWerke, die Stadtwerke Dülmen sowie die Stadtwerke Westmünsterland gemeinsam ein regionales Tarifmodell für Elektromobilität etabliert. Ziel des Projekts war es, bestehende Ladeinfrastrukturen technisch zu bündeln, Prozesse zu vereinheitlichen und gleichzeitig ein attraktives, nutzerfreundliches Tarifangebot zu schaffen.
Der Westmünsterlandtarif bietet Kundinnen und Kunden der lokalen Stadtwerke einen vergünstigten Ladetarif an allen Stationen an, die wir als CUT! Energy betreiben: AC 39ct / kWh und DC 50ct / kWh.
Möglich ist diese Kooperation vor allem durch den Wechsel der Ladeinfrastruktur auf die Backend-Plattform chargecloud.
Migration auf chargecloud im laufenden Betrieb
Im Zentrum des Projekts stand die vollständige Migration der bestehenden Ladeinfrastruktur auf die Backend-Plattform chargecloud. Eine besondere Herausforderung war die Migration im laufenden Betrieb: Bestehende Ladepunkte, Nutzerkonten und Tarif- & Abrechnungsstrukturen mussten ohne Unterbrechung des Ladebetriebs übertragen werden. Dies umfasste unter anderem:
· Technische Anbindung und Neu-Konfiguration sämtlicher Ladepunkte
· Migration bestehender Nutzerkonten und Tarifmodelle
· Aufbau einer einheitlichen Abrechnungslogik
· Integration in nationale und europäische eRoaming-Netzwerke
· Qualitätssicherung und Monitoring während der Umstellungsphase
Parallel zur Backend-Migration haben wir mit der App „CUT! Energy Charge“ eine zentrale Benutzeroberfläche für den Westmünsterlandtarif bereitgestellt. Sie ermöglicht:
· einfache Authentifizierung an allen Ladepunkten
· transparente Darstellung von Ladevorgängen und Kosten
· direkten Zugang zum gesamten regionalen CUT! Energy-Ladenetz und darüber hinaus
Das Ergebnis:
Durch die Systemumstellung haben wir eine leistungsfähige Plattform geschaffen, die den Betrieb mehrerer Stadtwerke in einem gemeinsamen Tarifmodell ermöglicht.
Für unsere Partner bedeutet das:
· ein zentral gesteuertes Backend statt Insellösungen
· flexible Tarifgestaltung bei gleichzeitig einheitlicher Nutzererfahrung
· hohe Betriebssicherheit durch standardisierte Prozesse
· Erweiterbarkeit für zukünftige Standorte und Partner
Darüber hinaus profitieren die beteiligten Stadtwerke von unserem operativen Support und unserer technischen Fachexpertise: Unser eigenes Team übernimmt den laufenden Betrieb der Stationen, unterstützt bei technischen Fragestellungen und hilft Kunden bei Störungen oder Fragen schnell und kompetent weiter.
Unser Fazit:
Der Westmünsterlandtarif zeigt, wie wir die Elektromobilität im regionalen Verbund einfach und verfügbar machen. Ergänzt durch persönlichen Support und technisches Know-how, das unsere Partner im Alltag spürbar entlastet.
Gleichzeitig wird deutlich, welches Potenzial in der Region steckt: Der Kreis Borken zählt bereits heute zu den engagiertesten Regionen beim Ausbau öffentlicher Ladepunkte. Durch die enge Zusammenarbeit der Stadtwerke und uns als technischem Umsetzungspartner wird dieses Engagement konsequent weitergeführt. So entsteht ein starkes, regional verankertes Angebot, das Wertschöpfung vor Ort hält, Versorgungssicherheit schafft und den steigenden Anforderungen moderner Elektromobilität gerecht wird.

Die Personen von links nach rechts auf dem Foto: Ursula Boes (Stadtwerke Gescher), Clemens Lösing (LokalWerke), Fabian Lechtenberg (Stadtwerke Gescher), Daniel Lieberandt (Stadtwerke Dülmen), Dr. Stefan Volkmer (Stadtwerke Westmünsterland), Heinrich Brockherde (CUT! Energy)

Design der Ladekarte der LokalWerke im Westmünsterlandtarif

Design der Ladekarte der Stadtwerke Gescher im Westmünsterlandtarif

Die Personen von links nach rechts auf dem Foto: Ursula Boes (Stadtwerke Gescher), Clemens Lösing (LokalWerke), Fabian Lechtenberg (Stadtwerke Gescher), Daniel Lieberandt (Stadtwerke Dülmen), Dr. Stefan Volkmer (Stadtwerke Westmünsterland), Heinrich Brockherde (CUT! Energy)
